Gartengestaltung als Beitrag gegen den Klimawandel

 Wenn der Garten Winterfest gemacht wird, denken viele beim durchforsten der Anlage schon an das nächste Jahr. Nicht wenige bereiten den Winter vor und überblicken so seit langen wieder das Gelände. Da beginnt die Phantasie, was verändert werden kann, wo Neues entstehen soll oder schlicht wo dringend etwas umgebaut werden muss. Aber: Sollen nun pragmatische Aspekte, ästhetische oder ökologische Kriterien bei der Neuplanung bestimmen?  

Eine durchdachte Gartengestaltung betrifft viele Aspekte unseres Lebens. Traditionell verschönern wir den Bereich um unsere Häuser oder setzen weniger auf Ästhetik als auf Nutzbarkeit, beispielsweise indem wir Gemüse anbauen. 

Umweltexperten sind auch der Meinung, dass durch die Gartengestaltung die negativen Effekte des Klimawandels reduziert werden können.  Gerade die Bepflanzung von Außenbereichen in den Städten könnten den Zustand unserer Welt in dieser Hinsicht verbessern. Es gibt viele ökologische Ideen zur Gartengestaltung, die durchaus modern sein können. 

Welche sind die Hauptvorteile der Gestaltung des eigenen Gartens, die zu einer Verbesserung von unserem Klima beitragen? Zum einen wird die Luftqualität innerhalb der Städte und der anderen Wohnorte wesentlich verbessert.  Die Luft wird sauberer, auch das Klima könnte angenehmer werden. So etwa könnte die Hitze im Sommer durch den Anbau von Bäumen spürbar reduziert werden. Im Öko-Garten können Sie Gemüse anbauen, welches für Sie und Ihre Kinder gesund ist. 

Wildleben hilft, wenn Sie etwas gegen den Klimawandel tun wollen

Natürlich muss die Gartengestaltung gewissen Regeln untergeordnet sein, damit sie in der Tat die Umwelt schützt.  Deswegen im folgenden einige Hauptregeln für die umweltfreundliche Gartengestaltung.

 Machen Sie sich keine Sorgen –  Sie werden sich durch diese nicht eingeschränkt fühlen. Ein umweltfreundlicher Garten kann durchaus schön und originell wirken. Er erfordert wohl aber auch etwas mehr Grundkenntnisse im Voraus. 

Recycling und Wiederverwendung

Natürlich muss die Gartengestaltung gewissen Regeln untergeordnet sein, damit sie in der Tat die Umwelt schützt. Deswegen im folgenden einige Hauptregeln für die umweltfreundliche Gartengestaltung.

Machen Sie sich keine Sorgen- Sie werden sich durch diese nicht eingeschränkt fühlen. Ein umweltfreundlicher Garten kann durchaus schön und originell wirken. Er erfordert aber auch etwas mehr Grundkenntnisse im Voraus. 

Recycling und Wiederverwendung

Die Regel Nummer eins ist der möglichst kleine Einsatz von neuen Materialien für die Gartenarbeit und bei der Auswahl von Gartenmöbeln. Es gibt so viele leichte Anleitungen für die Erneuerung von altem Holz und bereits verbrauchten Materialien. Mit etwas Schleifen und Lackieren können Sie die alten Stühle und Tische wie neu aussehen lassen. Erstens werden Sie dadurch viel Geld sparen und weiterhin haben Sie die Möglichkeit, dadurch ihre Farbe und andere Aspekte der Erscheinung zu individualisieren. Dasselbe gilt auch für Hilfsmaterialien, welche Sie in der Pflege Ihres Gartens benutzen. Anstatt dass Sie zum nächsten Supermarkt für neue günstige Werkzeuge rennen, sollten Sie nach qualitativen solchen in Secondhand Shops oder im Internet recherchieren. Öfters bekommen Sie dadurch eine sehr gute Qualität für einen relativ kleinen Preis. Also entscheiden Sie sich für eine ökologische Müllentsorgung. 

Vielleicht wollen Sie sich doch etwas Neues kaufen oder haben einfach keine alten Möbel für Recycling. Sie haben aber auch in diesem Fall die Möglichkeit, sich im Einklang mit den ökologischen Regeln zu verhalten. Benutzen Sie ökologische Materialien: Das sind meistens natürliche Stoffe wie Holz. Am besten sollten diese in Ihrer Region wachsen und aus einer nachhaltigen Wirtschaft kommen. Manche Materialien wie Bambus zählen als umweltfreundlich, obwohl deren Transport schädliche Emissionen verursacht. Der Grund ist, dass sie sehr schnell nachwachsen und Wälder formen, welche zum großen Teil auch zur allgemeinen Verbesserung von unserem Klima beitragen. Möbel aus Öko-Materialien sind eine gute Entscheidung für die Umwelt. 

Sammeln Sie alles was flüssig ist, auf! Die Verwendung von zu viel Wasser für die Bewässerung ist eine sehr schädliche Gewohnheit. Auf globaler Ebene ist das ein großes Problem, das zur großen Verschwendung dieser viel zu wertvollen Ressource führt. Sie können zur Reduzierung des Problems wesentlich beitragen, indem Sie in verschiedenen Gefäßen das nützliche Nass sammeln. Zum Beispiel kann in verschiedenen Containern Regenwasser verstaut werden. Dann kann es für die Bewässerung Ihres Gartens zum Einsatz gebracht werden. Noch ein toller Beweis, dass der Öko-Garten durchaus modern und komfortabel sein kann. 

Beton im Garten ist – leider – sehr beliebt, weil er beim Laufen vor Dreck schützt und außerdem dem gesamten Outdoor-Bereich eine gewisse Struktur verleihen kann. Allerdings ist das nicht die ökologischste Lösung, die man sich vorstellen kann. Ganz im Gegenteil sogar: Beton stoppt die Drainage vom Wasser in der Erde und erfordert mehr Aufwand bei der Bewässerung und der Gartenpflege im Allgemeinen. Sie werden wesentlich ökologischer vorgehen, wenn Sie sich stattdessen für eine Alternative wie etwa Kies entscheiden. Dadurch werden Sie ebenfalls schöne Laufwege kreieren und nichtsdestotrotz genügend Komfort und eine ansprechende ästhetische Erscheinung erreichen. Ökologische Gartengestaltung, bei welcher möglichst auf Beton verzichtet wird.

Reduzieren Sie die Verwendung von Chemikalien! Es gibt mehrere Methoden für die ökologische Behandlung gegen Schädlinge. Diese sind im Internet und auf vielen spezialisierten Internetseiten zu finden. Investieren Sie Zeit, um sich in diesen einzuarbeiten, und pflegen Sie Ihren Garten ohne oder mit möglichst wenig Chemikalien. Hier sind einige einfache Ideen auf einen Blick: 

 

  • Behandeln Sie hohe Pflanzen mit einem starkem Wasserstrahl. 
  • Benutzen Sie Knoblauch, Rhabarber oder Holunder für die Behandlung gegen  Schädlinge. 
  • Stellen sie Vögelhäuser auf, sodass Sie die Vögel in Ihren Garten anziehen. Diese werden ganz natürlich einige der Schädlinge entfernen. 
  • Bauen Sie kleine  künstliche Teiche,  um mehr Wildleben anzuziehen,  denn auch andere Tiere außer der Vögel ernähren sich mit Schädlingen.
  • Pflanzen gegen Schädlinge: Es gibt einige Pflanzen,  welche ganz natürlich gegen Schädlinge helfen, wenn sie in Ihrem Garten wachsen.  Das sind etwa Zwiebel und Schnittlauch, Möhren und Lauch oder stechend riechende Blumenarten wie etwa Studentenblumen. 

Setzen wir auf die ökologische Gartengestaltung,  damit wir eine bessere Zukunft haben! 

Literatur: 

Gartenbau und Klimawandel 

in Deutschland von Matthias Fink, Hans-Peter Kläring und Eckhard 

George vom Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau

www.naturgarten.org

www.nabu.de

www.bund.de